Über geocrime
Was ist geocrime?
geocrime ist eine interaktive Kriminalitätskarte für ganz Deutschland – bewusst ohne fremde Kartendienste zur Laufzeit und ohne Tracker. Die Karte zeigt aktuelle Polizei-Meldungen als Pins auf drei Ebenen (Deutschland, Bundesland, Landkreis) und macht so sichtbar, was in der eigenen Region passiert. Das Projekt befindet sich im Beta-Stadium und wird laufend ausgebaut.
Die Karte
Drei Karten-Ebenen in eigener SVG-Technik: Deutschland → Bundesland → Landkreis mit Gemeindegrenzen. Standard ist die Live-Ansicht „Heute“ – es erscheinen nur Meldungen des aktuellen Tages.
- Vorfälle als Pins, immer vom laufenden Tag; Zeitraum-Filter (z. B. letzte 7 Tage, laufender Monat) für die Übersicht.
- Orange Pins = Meldungen, die Bürger über das Melde-Formular eingetragen haben; geprüfte Meldungen tragen einen grünen Haken.
- Live-Badge: Die Karte aktualisiert sich automatisch – neue Meldungen erscheinen, ohne die Seite neu zu laden.
Woher kommen die Meldungen?
geocrime sammelt bisher aus offiziellen und lokalen Quellen – keine Gerüchte:
- 64 Polizei-/Behörden-Quellen: Polizei-Portale und -Präsidien, presseportal-Blaulicht-Newsrooms, BKA, Bundespolizei und Polizei-RSS-Feeds.
- 49 lokale Kreiszeitungen (z. B. Märkische Oderzeitung für Märkisch-Oderland), die die Meldungen aus den Kreisen ergänzen.
- Ein automatischer Crawler filtert vor: nur aktuelle Meldungen mit erkennbarem Delikt und Ort – rückwirkende Meldungen werden nicht übernommen.
- Jede Meldung wird vor der Veröffentlichung im Dashboard geprüft – Duplikate und Fehleinschätzungen werden aussortiert.
Technik
Schlank, nachvollziehbar und datensparsam: Die Karten zeichnen wir selbst – zur Laufzeit werden keine fremden Kartendienste geladen (kein Google Maps, kein Leaflet, keine Kachel-Server). Die Geodaten stammen aus freien Open-Data-Quellen und liegen vorab aufbereitet auf unserem Server.
- Kartengrundlage (Open Data): GeoBasis-DE/BKG für Bundesländer, GADM/m-ad für Kreisgrenzen, Destatis/BKG sowie OpenStreetMap/Overpass (ODbL) für Gemeinden, Orte und Koordinaten.
- Eigene SVG-Karten: Die Grenzen werden vorab in SVG-Pfade umgerechnet (eigene Mercator-Projektion, tools/proj.js) und als kompakte JS-Dateien ausgeliefert – kein Karten-JavaScript von Dritten, keine externen Kartenaufrufe, dadurch auch offline nutzbar.
- Frontend: Vanilla JavaScript ohne Framework – SVG wird direkt im Browser gezeichnet (drei Ebenen, Filter, Detail-Modal, Radar-Effekt in der Live-Ansicht).
- Backend: PHP 8 und MariaDB (PDO, kein Framework) auf klassischem Webhosting (Strato), Entwicklung mit DDEV; eigene JSON-API unter /php/api/.
- Crawler & Vorfall-Pipeline in PHP: 113 Quellen (Polizei/Behörden + lokale Kreiszeitungen) → Filtern (nur heutige, passende Meldungen) → Anreichern (Ort, Kategorie, Titel „Kategorie in Ort“, z. B. „Körperverletzung in Rüdersdorf“) inklusive Duplikat-Erkennung.
- Echtzeit & PWA: Nach dem ersten Voll-Abruf liefert die API nur noch Änderungen (Delta, alle 60 Sekunden) – neue Pins erscheinen ohne Seiten-Reload; ein eigener Service Worker macht die App installierbar und offline-fähig.
- Datenschutz & Transparenz: eigene Consent-Lösung, keine Tracker ohne Zustimmung, keine externen Kartenaufrufe; Dashboard mit eigenem Login zum Prüfen, Freigeben, Ablehnen und Entfernen von Meldungen.
Meilensteine & Finanzierungsbedarf
Die Grundfunktionen der Karte sind umgesetzt (Beta) – die nächsten Schritte bauen darauf auf:
Bereits umgesetzt
- Interaktive Karte für ganz Deutschland mit drei Ebenen (Deutschland → Bundesland → Landkreis inkl. Gemeindegrenzen) sowie Zeitraum- und Delikt-Filter.
- Automatischer Crawler mit 113 Quellen (64 Polizei-/Behörden-Quellen + 49 lokale Kreiszeitungen) und dreistufiger Vorfall-Pipeline.
- Live-Karte mit Echtzeit-Pins, installierbare PWA sowie Backend-Dashboard zum Prüfen, Freigeben und Ablehnen von Meldungen.
Nächste Meilensteine
- Offizielle Statistik je Landkreis (PKS-Zahlen) als zusätzliche Karten-Ebene.
- Spender-Filter: Unterstützer erscheinen auf Wunsch mit eigener Markierung (z. B. „Max M.“).
- Weitere lokale Quellen, Ausbau der Qualitätssicherung und der Community-Funktionen.
Finanzierungsbedarf: Der Betrieb kostet vor allem Server und Domain (Strato) sowie Arbeitszeit für Pflege und Prüfung der Meldungen. Damit geocrime unabhängig bleibt, finanzieren wir das Projekt über Spenden – auch kleine Beiträge helfen, Server, Weiterentwicklung und Ausbau zu sichern.
Mehr zu Zielen, Meilensteinen und Unterstützungsmöglichkeiten findest du hier: Zur Unterstützen-Seite.
Mitmachen
Du kannst helfen: Melde Vorfälle direkt über das Formular (Button „Vorfall melden“), schlage neue lokale Quellen vor oder gib uns Feedback über das Kontaktformular.
Häufige Fragen
Was zeigt geocrime genau?
Eine interaktive Kriminalitätskarte Deutschlands mit aktuellen Polizei-Meldungen des laufenden Tages – als Pins auf Bundesland-, Landkreis- und Gemeindeebene, filterbar nach Straftat und Zeitraum.
Woher kommen die Daten?
Ausschließlich aus offiziellen Polizei-/Behörden-Quellen (Polizei-Portale, presseportal-Blaulicht-Newsrooms, BKA, Bundespolizei, Polizei-RSS) sowie lokalen Kreiszeitungen. Keine überregionale Presse, keine Gerüchte.
Wie aktuell sind die Meldungen?
Der Crawler prüft die Quellen regelmäßig und übernimmt nur Meldungen des aktuellen Tages. Die Karte aktualisiert sich im Browser automatisch – neue Pins erscheinen ohne Neuladen.
Kann ich selbst eine Meldung eintragen?
Ja, über das Formular „Vorfall melden“. Bürger-Meldungen erscheinen als orange Pins und werden vor der Veröffentlichung geprüft; der Melder-Name wird nicht öffentlich angezeigt.
Ist geocrime kostenlos?
Ja, die Nutzung ist kostenlos. Betrieb und Weiterentwicklung finanzieren sich über freiwillige Spenden – mehr dazu auf der Unterstützen-Seite.
Hinweis: geocrime ersetzt keine offiziellen Stellen. In Notfällen oder bei Gefahr wähle bitte immer die 110 (Polizei).
Danke, dass du geocrime nutzt und unterstützt!